Das Erbe

Gedanken schweben auf großen flügeln und tragen weite spuren. das gedicht entstieg nun natürlich selber aus solchen gedanken, beschreibt sich damit nun auch selber. ganz unabhängig davon geht es um menschliches erbe, geschicke und dem verbleiben eines solchen gedankens in der welt.

Alles hat so seine Zeit und seinen Platz
und wenn es diesen Platz verloren hat,
so wird es sich in unseren Augen wiederfinden,
Geschicke werden sich in seiner Nachhut winden.
Verlorene Geschichten werden seinen Namen tragen
und das Gewissen eines Einsamen
wird sich um die Gedanken fragen,

die es andern nachgetragen hat.



Fast unvergangen wird Gedanke um Gedanke streben,
in Zeit und Raum bald unvergessen weiterleben,
wird seine Wurzeln in der Tiefe unserer Herzen sähen,
und wird die Erde untergraben, Tiefen heben.
und wenn du ihn nicht ganz vergessen hast,
dann gibt er dir wohl einst noch unverbrauchte Kraft,

selbst wenn die Hoffnung schon verloren schien.

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